Todesfall

(Foto: Markus Schrom)

Wir haben die Zeit nicht im Griff. Das wird besonders dann deutlich, wenn der Tod ins Leben tritt. Und er kommt leise und laut, manchmal auch mit großer Härte.

Selbstverständlich sind wir im Todesfall für Sie da. Auf Wunsch können wir gerne mit Ihnen am Sterbebett die Sterbegebete beten.

Die Vorbereitung des Begräbnisses liegt in den Händen des Bestattungsunternehmens, das Sie beauftragen. Der Bestatter legt in Absprache mit Ihnen und mit uns den Beerdigungstermin fest und unterstützt Sie bei allen Vorbereitungen. In der katholischen Kirche ist sowohl die Erd- als auch die Feuerbestattung möglich.

Vor der Beerdigung führen wir ein Trauergespräch mit Ihnen. Der Priester , der die Beerdigung leitet, vereinbart mit Ihnen dazu einen Termin, in dem der Gottesdienst und die Beerdigung auf dem Friedhof besprochen und weitere Fragen geklärt werden.

Aus seelsorglicher Erfahrung empfehlen wir, den Beerdigungstermin nicht zu weit in die Zukunft zu legen, sofern das Ihnen möglich ist. Die Beerdigung ist ein Teil der Trauerbewältigung.

Ebenso bedenken Sie, dass auch Freunde, Bekannte, Nachbarn usw. vom Verstorbenen Abschied nehmen möchten. Geben Sie diesen auch die Möglichkeit dazu.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung unter der Telefonnummer des Pfarrbüros.

Hier bekommen Sie Infos bei katholisch.de

Wie die Pfarrgemeinde Abschied nimmt
Glocke auf dem Friedhof Wollmetshofen

Als Christen glauben wir, dass der Tod nicht das Ende, sondern der Übergang zum auferstandenen Leben bei Gott ist. Diesen Glauben wollen wir in vielfältigen Zeichen zum Ausdruck bringen.

Sobald wir über das Pfarrbüro vom Tod Ihres Angehörigen erfahren haben und der Termin für die Beisetzung festgelegt ist, läuten die Kirchenglocken zur „Schiedung“ . 

In einem Totengebet (meist der Rosenkranz) vor der Beerdigung beten wir gemeinsam mit Ihnen für den Verstorbenen und auch für Sie als Trauernde. 

Im Gottesdienst zur Begräbnisfeier gedenkt die Pfarrgemeinde Ihres Verstorbenen und betet für ihn. Dieser Gottesdienst kann als Eucharistiefeier oder als Wortgottesdienst gefeiert werden. In der Begräbnisfeier selbst kommt unsere Hoffnung auf die Auferstehung der Toten zum Ausdruck.

In jeder Heiligen Messe beten wir für die Verstorbenen unserer Pfarrgemeinden. Sie können darüber hinaus im Pfarrbüro auch eigene Messintentionen für die Verstorbenen angeben. In einer solchen wird dann namentlich seiner gedacht und für ihn gebetet. 

Einmal jährlich laden wir die Angehörigen der Verstorbenen des vergangenen Jahres zum sog. Hinterbliebenengottesdienst und zu anschließender Begegnung bei Kaffee und Kuchen ein.

In besonderer Weise gedenken wir an Allerseelen unserer Verstorbenen. Zu den Gottesdiensten und den Gräbersegungen rund um Allerheiligen sind Sie ebenfalls herzlich eingeladen.