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Stinkefinger: Früh übt sich…
(Foto: Peter Weidemann, auf: pfarrbriefservice.de)

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Zwischen sozialen Medien, Dauerkommunikation und ständiger Öffentlichkeit scheint heute fast alles sofort gesagt, kommentiert und weitererzählt werden zu müssen. Lautstärke wird leicht mit Wahrheit verwechselt. Und manchmal entsteht sogar der Eindruck: Wer am lautesten ist, bekommt recht. Doch der Mensch verliert sich, wenn es keinen geschützten inneren Raum mehr gibt.

Das Evangelium dieses 7. Sonntags der Osterzeit erinnert daran, dass christlicher Glaube nicht zuerst im Lautwerden beginnt, sondern in einer inneren Bindung an Gott. Wer weiß, dass er getragen ist, muss nicht alles preisgeben, nicht dauernd um sich selbst kreisen und nicht jede Stimme übertönen.

Gerade in einer Zeit, in der vieles öffentlich und verfügbar wird, gewinnt die Frage neu an Bedeutung: Was bewahre ich? Was ist mir anvertraut? Und woraus lebt meine innere Standfestigkeit?

Ihr Pfarrer
Geistl. Rat Dr. Markus Schrom