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(Quelle: wikimedia)
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In einer Welt, in der vieles nach Zahlen, Erfolg und messbaren Ergebnissen beurteilt wird, erinnert uns das Wort Gottes daran: Nicht alles, was wertvoll ist, lässt sich sofort erkennen. Manche Erfahrungen brauchen Zeit. Manches wächst im Verborgenen und entfaltet seine Wirkung erst später. Darum dürfen wir geduldig bleiben – mit anderen Menschen, mit uns selbst und auch mit dem Wirken Gottes.
Das Evangelium dieses Sonntags erzählt das bekannte Gleichnis vom Sämann. Viele kennen diese Geschichte seit ihrer Kindheit, und doch lädt sie immer wieder neu zum Hören ein. Jesus ermutigt uns, auf die Kraft des Wortes Gottes zu vertrauen – auch dort, wo wir zunächst keine Veränderung sehen. Vielleicht ist längst etwas ausgesät, das erst zu einem späteren Zeitpunkt aufbricht und Frucht trägt.
Ihr Pfarrer
Geistl. Rat Dr. Markus Schrom