Herzlich willkommen!

(Quelle: wikimedia)
Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Homepage!
Wie schnell urteilen wir über Menschen, über die Kirche oder über uns selbst. Oft sehen wir zuerst das, was nicht gelingt: Fehler, Schwächen oder Enttäuschungen.
Im Evangelium dieses Sonntags erzählt Jesus das Gleichnis vom Weizen und vom Unkraut. Der Gutsherr weiß, dass beides auf seinem Acker wächst. Dennoch lässt er nicht sofort alles ausreißen. Sein Blick gilt zuerst dem Weizen, dem Guten, das wachsen soll.
Vielleicht gilt das auch für unser Leben und unsere Pfarrgemeinde. Es gibt mehr Weizen, als wir manchmal sehen: Menschen, die still helfen, treu beten, Hoffnung schenken und ihren Glauben im Alltag leben. Wer nur auf das Unkraut schaut, übersieht leicht, was Gott längst wachsen lässt.
Darum kann eine geistliche Lebensregel helfen: Nicht alles muss sofort entschieden werden.
Geduld bedeutet nicht Untätigkeit. Sie bedeutet, den richtigen Zeitpunkt zu suchen und Gott zuzutrauen, dass er auch in der Zeit wirkt.
Ihr Pfarrer
Geistl. Rat Dr. Markus Schrom