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Angelika Kauffmann (1741-1807):
Christus und die Samariterin am Brunnen (1796)
(Quelle: wikimedia)

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Im Johannesevangelium begegnet Jesus einer Frau am Brunnen. Dort spricht er mit ihr über den Durst des Lebens und über das „lebendige Wasser“, das er schenkt:

„Das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt.“ (Joh 4,14)

Der Glaube beginnt oft ganz persönlich – im Herzen eines Menschen. Doch wie ein Brunnen lebendig bleibt, wenn immer wieder Wasser geschöpft wird, so braucht auch der Glaube Orte und Zeiten, an denen Menschen zur Quelle zurückkehren können: zum Hören auf das Wort Gottes, zum Gebet, zum Nachdenken und zum Gespräch über das Leben.

In der Begegnung mit Jesus am Brunnen bleibt die Erfahrung nicht privat. Die Frau lässt ihren Wasserkrug stehen, geht zurück in ihre Stadt und sagt: „Kommt her, seht!“ (Joh 4,29). Aus einer persönlichen Begegnung entsteht Gemeinschaft.

Ihr Pfarrer
Geistl. Rat Dr. Markus Schrom