Herzlich willkommen!

Liebe, die man bei sich trägt
(© Kranich17 / Pixabay.com – Lizenz; über: pfarrbriefservice.de)

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Wir leben in einer Zeit klarer Worte, schneller Urteile und eindeutiger Positionen. Vieles wird öffentlich verhandelt – und manches auch vorschnell entschieden. Dabei bleibt eine Frage oft im Hintergrund: Was geschieht eigentlich in uns selbst, bevor wir reden oder handeln?

Der 6. Sonntag im Jahreskreis im aktuellen Lesejahr führt uns in einen Abschnitt der Bergpredigt (Mt 5,17–37). Es sind Worte Jesu, die auf den ersten Blick wie eine Sammlung von Forderungen erscheinen. Bei genauerem Hinhören öffnen sie jedoch eine tiefere Dimension. Es geht nicht nur um das, was sichtbar ist. Es geht um den inneren Ursprung unseres Handelns.

Auch das Tagesgebet des Sonntags lenkt den Blick nach innen. Es spricht von einem „neuen und reinen Herzen“ und davon, dass Gott bei den Menschen wohnen möchte. Das wirft Fragen auf, die nicht schnell beantwortet sind: Was bedeutet es, dass Gott beim Menschen wohnen will? Was macht ein Herz offen oder verschlossen? Und wie hängt unser inneres Leben mit unserem konkreten Alltag zusammen?

Ihr Pfarrer
Geistl. Rat Dr. Markus Schrom