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Auferweckung des Lazarus
(Quelle: wikimedia)
Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Homepage!
Es gibt Erfahrungen, die uns an die Grenze führen: an die Grenze unserer Kräfte, unserer Liebe, unseres Lebens. Dinge geraten aus den Fugen, Hoffnungen zerbrechen – und wir stehen vor Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt.
Im Evangelium wird von einem Menschen erzählt, der genau an dieser Grenze steht: Lazarus. Sein Leben ist zu Ende gegangen. Ein Stein verschließt das Grab – und mit ihm scheinbar jede Hoffnung.
Was bleibt, wenn wir loslassen müssen? Und wer sind wir – wenn wir an unsere Grenzen kommen?
Der christliche Glaube geht diesen Fragen nicht aus dem Weg. Er nimmt das Leben ernst – mit seiner Freude, aber auch mit seiner Zerbrechlichkeit. Und er vertraut darauf, dass kein Mensch namenlos ist. Dass unser Leben mehr ist als das, was wir sehen und festhalten können.
Die Geschichte von Lazarus führt mitten hinein in diese Fragen. Und vielleicht auch ein Stück weiter. Denn manchmal beginnt Hoffnung genau dort, wo wir an eine Grenze kommen.
Ihr Pfarrer
Geistl. Rat Dr. Markus Schrom